Nein Danke, DDR!

Ordnung&Sauberkeit
Wir sagen an dieser Stelle einfach mal Nein Danke für:
… eine Mauer mehr, die Menschen einengt.
… eine massive Bevormundung der Bevölkerung.
… eine geheimdienstlichen Überwachung der Bevölkerung, von der 1/3 eine eigene Akte erhielt.
… eine Verfolgung der demokratischen und linken Opposition.
… die Verhaftung von über 1.000 Menschen, die gegen den Einmarsch der Sowjetunion in die CSSR 1968 protestierten.
… die Gesetzgebung gegen “Asozialität”, die mit bis zu zwei und im Wiederholungsfall bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden konnte.
… das Lob der harten Arbeit und den damit verbundenen Auftrag zur Selbstausbeutung (“Held der Arbeit”) .
… die Lieferung von Rüstungsgütern an den Iran, den Irak, Syrien und Lybien.
… den obligatorischen Wehrkundeunterricht an den DDR-Schulen.
… für den Zwangs-Kriegsdienst in der „Nationalen Volks-Armee“.
… die Nicht-Rückerstattung jüdischer Vermögen, die von den Nazis vor 1945 zwangsenteignet wurden.
… die antisemitischen Kampagne gegen „Zionismus“ und „Kosmopolitismus“ von 1952 bis 1953.
… die Unterstützung der UN-Resolution 3379, in der der Zionismus als „eine Form von Rassismus und Rassendiskriminierung“ verurteilt wurde.
… den staatlichen Antimaerikanismus als Legitimationsideologie (“Ami go home!”).
… die Kampagne gegen Rockn’Roll und Beat.
… die Aneignung des Sachverwalter-Postens im Bereich Antifaschismus.
… 40 Jahre Staatskapitalismus, in denen der Mehrwert vom Staat einbehalten wurde.
… die Diskreditierung emanzipatorischer Alternativen jenseits des Kapitalismus.