Archiv für Januar 2014

„Die Vereinigung jiddischer Polizisten“ von Michael Chabon

Vereinigung jiddischer Polizisten & Kippa
Das Buch ‚Die Vereinigung jiddischer Polizisten‘ von Michael Chabon ist ein Krimi, der in einem fiktiven Nordamerika angesiedelt ist. Es ist eine kontrafaktische oder was-wäre-wenn-Geschichte, in der Jüdinnen und Juden ab 1941 in Süd-Alaska eine Art Ersatz-Israel, quasi ein ‚Judalaska‘, aufgebaut haben. In diesem Gebiet im Distrikt Sitka gibt es deswegen eine mehrheitlich jüdische und jiddischsprachige Bevölkerung mit „KosherMart“ und Tageszeitung „Sitka Tog“.
In dieser Umgebung ermittelt der jüdischer Polizist Meyer Lansmann:

Gibt es ein Verbrechen zu bekämpfen, rast Lansman durch Sitka wie ein Mann, in dessen Hose ein Feuerwerkskörper steckt. Als würde im Hintergrund ein Soundtrack laufen, mit besonders vielen Kastagnetten. Das Problem sind die Stunden, in denen er nicht arbeitet und seine Gedanken durch das offene Fenster seines Hirns fortgeweht werden wie Blätter vom Schreibtisch. Manchmal braucht man einen mächtigen Briefbeschwerer, um sie festzuhalten.

(Seite 11)

Irgendwie ist die Weltgeschichte auch sonst anders abgelaufen, wie man häppchenweise am Rande des Buchs erfährt. So gab es 1946 einen Atombombenabwurf auf Berlin, wurde Israel 1948 von seinen arabischen Feinden zerstört und in den 1960er Jahren gab es einen Kubakrieg. Außerdem gibt es Staaten wie die Mandschurei oder die dritte Russische Republik. Die Shoah forderte zwei Millionen Opfer statt sechs. Viele Juden und Jüdinnen leben in dieser Alternativ-Realität noch in der Diaspora, z.B. in Städten wie Beirut. Aber zwei Millionen europäische Juden und Jüdinnen siedelten sich im Distrikt Sitka an, in dem in der Gegenwart des Buches 3,2 Millionen Sitka-Juden leben. Daneben gibt es auch viele Filipinos in Sitka, denn statt Hispanics erfüllen im Norden philippinische Arbeitskräfte die Rolle der Billiglohnarbeiter*innen. Um den jüdische Distrikt herum leben in kleinen Gemeinden etwa 50.000 Native American (‚Indianer‘) vom Volk der Tinglit, mit denen es immer wieder Landstreitigkeiten gibt.
Doch über Sitka schwebt der drohende Schatten der „Revesion“. Das Buch spielt im Jahr 2008 und der 1948 abgeschlossene Ansiedlungs-Vertrag für Jüdinnen und Juden über 60 Jahre läuft aus. Das Gebiet soll seine Autonomie verlieren und an die Tinglit zurückfallen. Viele jüdische Sitkaer planen die Auswanderung, andere haben eine Aufenthaltsgenehmigung für das Distrikt-Gebiet beantragt. In dieser Übergangszeit wächst Unsicherheit:

Sie sind wie Goldfische in einer Tüte, die wieder in den großen schwarzen See der Diaspora geschüttet werden sollen.

(Seite 241)
Die jüdische Bewohnerschaft Sitkas spricht mehrheitlich Jiddisch. Der Autor schreibt zwar im Original auf Englisch streut aber immer wieder jiddische Wörter ein. Dieses Jiddismen sind wie Schokostreusel auf dem Kuchen der Geschichte und machen sie erst so richtig authentisch. So heißt ein Handy im Buch ‚Shoyter‘ und der Polizist ist der ‚Schammes‘.
Überhaupt gelingt es Chabon immer wieder dicht und überzeugend Szenerien zu skizzieren:

Der verborgene Meister des chinesischen Donuts nach Filipinoart ist Benito Taganes, Inhaber und König der blubbernden Bottiche im Mabuhay. Der Laden – düster, eng, von der Straße aus unsichtbar – hat die ganze Nacht über geöffnet. Nach Geschäftsschluss nimmt er das Treibgut aus Bars und Cafes auf, versammelt die Bösen und Schuldigen an seinen abgeplatzten Resopaltresen und summt vom Getratsch der Verbrecher, Polizisten, Schtarker und Schlemiele, Huren und Nachteulen. Wenn das Fett in den Fritteusen applaudiert, die Lüftung brüllt und der Streetblaster die todunglücklichen kundimans aus Benitos Kindheit in Manila plärrt, rückt die Kundschaft mit ihren Geheimnissen heraus. Eine goldene Wolke koscheren Öls hängt in der Luft und täuscht die Sinne. Wer könnte schon beim Blubbern des koscheren Fetts und dem Wehklagen von Diomedes Naturan jemanden belauschen.

(Seite 207)

So erschuff Chabon eine ganz eigene Welt, die sich im Grunde nochmal in zwei aufteilt. Denn es gibt in Sitka säkular bzw. gemäßigt gläubige ‚Jids‘ und die chassidischen „Schwarzhutsekten“, die in eigenen Vierteln bzw. auf eigenen Inseln leben und streng die 613 Gebote der Thora und deren Auslegung durch ihren ‚Rebbe‘ (Rabbi) folgen. Mit einer dieser Gruppierungen, den Verbovern, hat der Hauptprotagonist immer wieder zu tun. Die Verbover sind einerseits so ultrareligiös wie die anderen Chassiden, bilden aber andererseits eine Art Kosher Nostra.
Kommissar Lansmann legt sich im Verlauf der Geschichte sowohl mit weltlichen, als auch mit religiösen Autoritäten an, um den Mord aufzuklären, mit dem am Anfang die Geschichte eröffnet wird. Wer ist der ermordete Junkie, der nur wenige Zimmer neben dem von Lansmann, der in derselben Absteige wie das Mordopfer untergekommen ist, wohnt? Zu allem Unglück wird Lansmann auch noch seine ehemalige Frau, Bina, als seine Vorgesetzte vor die Nase gesetzt, um ihn auszubremsen. Dabei empfindet er auch nach der langen Trennung von ihr noch Begehren für sie:

Vergeblich versucht er zu übersehen, wie ihre schweren Brüste, deren Leberflecke und Sommersprossen er noch immer Sternbilder im Planetarium seiner Phantasie projizieren kann, die Taschen und Laschen ihrer Bluse spannen.

(Seite 73)
Michael Chabon kann gut schreiben und aus seiner Feder kommen immer wieder so schöne und grandiose Sätze wie die folgenden:

Bina nimmt das Kompliment an wie eine Limonadendose, von der sie glaubt, dass er sie vorher geschüttelt hat.

(Seite 70)

»Sie sehen aus wie etwas, das aus einem vollen Staubsaugerbeutel gefallen ist.«

(Seite 130)

Die Uhr an der Wand summte vor sich hin und brach mit dem Minutenanzeiger zunehmend unruhig kleine Bröckchen der Nacht ab.

(Seite 145)

„Keine Stunde mehr bis zum Sonnenuntergang, und der fallende Schnee gleicht Splittern gebrochenen Tageslichts.

(Seite 152)

»Mein Samstagabend. Der ist wie ein Mikrowellen-Burger, Meyer. Ziemlich schwer, etwas zu ruinieren, das von vornherein so schlecht ist.«

(Seite 226)

Sechs Männer mit den bunt wechselnden Nachnamen verdammter Crewmitglieder aus einem U-Boot-Film halten jeweils in Zweierteams vierstündig Wache. Einer ist schwarz, die anderen sind rosa Riesen mit Haarschnitten, die die kleine Lücke zwischen Astronaut und pädophilen Gruppenleiter schließen.

(Seite 432)

Aber wenn Landsman es wagt ein oder zwei Fragen zu formulieren, ergießt sich eine erstickende Stille über sie wie tausend Gallonen Wasser aus einem Flugzeug.

(Seite 432)

»Sie fragen nach Ihnen, meine Liebe«, sagt sie sie mit krankenschwesternhafter Zärtlichkeit zu der älteren Frau.

(Seite 247)
Zwar ist die Gestalt des heruntergekommenen Kommissars mit Alkoholproblem wahrlich nicht neu in der Geschichte der Kriminalromane, aber Chabon entwirft doch ein überzeugendes Bild von ihm:

Das Bedürfnis nach einem Glas Alkohol ist wie ein fehlender Zahn. Er muss ständig daran denken, und doch ist etwas Angenehmes daran, in der Lücke herumzubohren.

(Seite 237)

Für Freund*innen des Krimi-Genres und Interessierte der jüdischen Kultur eine Leseempfehlung!

Michael Chabon: Die Vereinigung jiddischer Polizisten, München, 3. Auflage 2013

Der konservative US-thinktank „Middle East Forum“ und seine Unterstützungsarbeit in Deutschland

Notwendiges Vorwort
Es ist wichtig Fehler bei Freund*innen ehrlich anzusprechen und zu kritisieren, bevor andere diese Fehler für ihre Zwecke instrumentalisieren können. Deswegen habe ich folgenden Beitrag auch verfasst, um eine unfaire Kritik und Denunzierung durch eine ehrliche Kritik vorwegzunehmen.
Immer wieder gibt es innerhalb der außerparlamentarischen Linken Anfeindung gegenüber echten oder vermeintlichen „Antideutschen“. Linke, die ein differenziertes Verhältnis zu Israel haben, Antizionismus ablehnen und kritisieren, werden schnell als „Antideutsche“ gelabelt und als „Neokonservative“ diffamiert. Teilweise wird das bis zur Verschwörungstheorie aufgeblasen. „Die Antideutschen“ würden von den US-Geheimdiensten und/oder Israel bzw. dem Mossad finanziert, um die Linke in Deutschland zu zersetzen. Derartige antisemitische Verschwörungsfantasien finden sich in Teilen der zumeist antizionistischen Linken, in der Gemeinde der Verschwörungsgläubigen und in der extremen Rechten.

Das MEF und Daniel Pipes
Diese Einleitung war notwendig, bevor es zum eigentlichen Thema, dem islamfeindlichen US-thinktank „Middle East Forum“ und seine Unterstützungsarbeit in Deutschland, geht. Das „Middle East Forum“ (MEF) ist eine von Dr. Daniel Pipes (* 1949) im Jahr 1990 gegründete Denkfabrik mit Sitz in Philadelphia. Ziele des thinktanks sind „die Definition und Beförderung US-amerikanischer Interessen im Nahen Osten, die Bekämpfung des Radikalislamismus und der iranischen Bedrohung, die Förderung der Akzeptanz Israels unter Palästinensern, eine robustere Vertretung der US-Interessen gegenüber Saudi-Arabien und die Energieunabhängigkeit Israels.“
Der Gründer und Leiter des MEF, Daniel Pipes, kommt aus Boston und ist ein Historiker, Autor und Publizist. Regelmäßig schreibt er in der „New York Sun“ und in der israelischen Tageszeitung „The Jerusalem Post“. Er gilt als Unterstützer der politischen Ansichten der US-Republikaner und außenpolitisch als Falke, d.h. als Befürworter von Militärinterventionen der USA. So unterstützte Pipes 2003 die US-Invasion im Irak und im Februar 2010 forderte er Barack Obama in einer Kolumne bei „Welt Online“ zum Angriff auf den Iran auf, um „die iranischen Atomwaffen zu zerstören“. Pipes Verbindungen zu den Republikanern sind ausgezeichnet. Im Jahr 2003 nominierte US-Präsident George W. Bush Pipes als Kopf des „United States Institute of Peace“ und er gehört(e?) der „Special Task Force on Terrorism and Technology“ des US-Verteidigungsministeriums an. Im Jahr 2008 war er zudem als Berater für die Präsidentschaftswahlkampagne des Republikaners Rudolph Giuliani tätig.

Pipes ist offenbar auch in Europa auf der Suche nach geeigneten Partnern für seine außenpolitische Agenda. Diese Suche hat ihn zu europäischen Rechtspopulist*innen geführt, mit denen ihn vor allem seine Anti-Islam-Haltung eint. Um nicht falsch verstanden zu werden, Islam-Kritik ist als die Kritik an jeder Religion notwendig und sinnvoll, aber Pipes Aktivitäten zeigen, dass er kein Islam-Kritiker, sondern ein Islam-Feind ist. So ist Pipes auch Berater der dänischen „Free Press Society“, ebenfalls Berater dort ist der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders. Wilders (* 1963) gilt als „rechtsradikales Sprengsel des liberalen Establishments“, der z.B. den Koran mit Hitlers „Mein Kampf“ vergleicht. Doch auch finanziell unterstützte Pipes bzw. das MEF Wilders. So finanzierte das MEF Wilders Verteidigung 2010 und 2011 als er wegen Volksverhetzung in den Niederlanden vor Gericht stand.
Wilders&Pipes
In der deutschen Übersetzung „Warum ich mich auf die Seite von Geert Wilders stelle“1 des englischen Originaltextes „Why I Stand with Geert Wilders“ vom 19. Januar 2010 begründete Pipes seine Solidarität mit dem niederländischen Rechtspopulisten. Bei dem Text handelt sich um eine Eloge auf den blondierten Polit-Querulanten Wilders, der für Pipes eine Art Messias-Gestalt darstellt:

Wer ist der wichtigste heute lebende Europäer? Ich nominiere den niederländischen Politiker Geert Wilders. Das mache ich, weil er zur islamischen Herausforderung, der der Kontinent sich gegenüber sieht, am besten positioniert ist. Er hat das Potenzial sich zu einer Person von historischem Weltrang zu entwickeln.

Muslime in dritter Generation in Westeuropa oder Muslime vom Balkan, die seit Jahrhunderten in Europa leben, werden bei Pipes angeblich christlich-“indigenen“ Europäer/innen gegenübergestellt. Dieses Modell verweist klar auf einen modernisierten, nämlich kulturalisierten Rassismus bei Pipes:

Die islamische Herausforderung besteht aus zwei Komponenten: auf der einen Seite dem dahinschwindenden christlichen Glauben einer indigenen Bevölkerung mit inadäquater Geburtenrate und kulturellen Unterschieden, auf der anderen Seite einem Zustrom von strenggläubigen, fruchtbaren und kulturell durchsetzungsfähigen muslimischen Einwanderern. Diese sich schnell entwickelnde Situation wirft tief greifende Fragen zu Europa auf: Wird es seine historische Zivilisation behalten oder ein mehrheitlich muslimischer Kontinent unter dem islamischen Gesetz (der Scharia) werden?

Pipes lobt Wilders antimuslimische Furore:

In Überwindung der Tendenz holländischer Politiker, auf Nummer sicher zu gehen, bezeichnete er Mohammed als Teufel und verlangt, dass Muslime „die Hälfte des Korans herausreißen, wenn sie in den Niederlanden bleiben wollen“. Breiter gefasst, betrachtet er den Islam selbst als Problem, nicht nur eine bösartige Version, die Islamismus genannt wird.

Partnersuche in Deutschland
In Deutschland nahm Daniel Pipes am 28. Oktober 2010 an der Gründungsveranstaltung der antimuslimischen Angspartei „Die Freiheit“ (DF) teil. Pipes ist offensichtlich auch in Deutschland auf der Suche nach einem Bündnispartner.
Aktuell unterstützt das MEF finanziell die 2011 gegründete nationalliberale „Gustav Stresemann Stiftung e. V.“, die sich als „letzte Vertreterin der langen Tradition des deutschen Liberalismus“ versteht. Der Verein mit Sitz in Jena ist eine Art Abspaltung von der rechtspopulistischen Kleinstpartei DF. Geschäftsführer der Stiftung ist Felix Strüning aus Berlin, der zur Gründergeneration von DF und dort sogar zum Bundesvorstand gehörte. Erst vor ein paar Tagen, am 12. November 2013 referierte Strüning zum Thema „Menschenrecht Meinungsfreiheit. Wie islamische Akteure unsere Grundrechte bedrohen“ bei der neurechten „Bibliothek des Konservatismus“.
Strüning bei FBKF
Der Vorsitzende der Stresemann-Stiftung, Rechtsanwalt Philipp Wolfgang Beyer, war Landesvorsitzender von DF in Thüringen“ und der stellvertretende Vorsitzende, Rechtsanwalt Sascha Giller aus Jena, war Mitglied des Landesvorstand der Partei in Thüringen.

Doch die Stresemann-Stiftung ist nicht die einzige Institution, die vom MEF unterstützt wird. In dem Berliner Kleinverlag „Edition Critic“ erschien das Buch „Löwengrube. Eine westliche Sicht auf den Islam und den Nahen Osten“ von Pipes. Zu dem Pipes-Buch heißt es auf der Verlags-Homepage:

In diesem Buch geht es um eine länderspezifische Analyse der Umbrüche im Nahen Osten im Jahr 2011 sowie um drei grundlegende Themenkomplexe:
1) Israel muss als jüdischer Staat anerkannt werden
2) Wissenschaftlich und politisch muss zwischen Islamismus und Islam unterschieden werden
3) Der Iran muss daran gehindert werden, Atomwaffen zu entwickeln und zu besitzen

Buch
Das MEF scheint auch weitere Bücher aus dem Verlag zu unterstützen. So finanziert der MEF u.a. ein durchaus sehr lesenswertes Buch über die Entwicklungen in der extremen Rechten in Deutschland in den letzten 20 Jahren aus der Feder des Recherche-Journalisten Anton Maegerle. Maegerle selbst kritisiert in Artikeln den Rechtspopulisten Wilders. Maegerle kritisiert ebenfalls in seinen Artikeln immer wieder sowohl Antizionismus jedweder Provienz, als auch antimuslimischen Rechtspopulismus. Etwas, was der Gründer und Leiter von „Edition Critic“ offenbar nicht kann, denn der scheint promotet den Rechtspopulismus-Unterstützer Pipes. Schade, stammt von dem Verlagsführer doch eine kritische Analyse des Wirkens von Henning Eichberg, einem Vordenker der „Neuen Rechten“.

Masernpartys made by Anthroposophen

Laut einer Meldung in den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ von Ende Dezember 2013 veranstalten impfkritische und anthroposophische Kreise derzeit so genannte Masernpartys. Dabei sollen mit nicht mit Masern infizierte Kinder durch den Kontakt mit Masern-Infizierten mit der Krankheit angesteckt werden. Hintergrund ist das die Krankheit im Erwachsenenalter oft schwerwiegender verläuft und deswegen der Gedanke aufkommt, die Krankheit bereits im Kindesalter durchleben zu lassen, würde vor einer erneuten Infektion schützen.
Da Masern eine sehr schmerzhafte Krankheit ist, handelt es sich letztendlich um nichts weniger als eine vorsätzliche Kindesmisshandlung.