Traf sich ein Botschafter von Venezuela mit russischen und serbischen Nationalist/innen und einem deutschen Neofaschisten?

Ochsenreiter auf Symposium in Banja Luka
OBEN: Bild aus Nazi-Magazin „Zuerst!“ 6-2014

Am 26. April 2014 trafen sich in Banja Luka, der Haupstadt des serbischen Teils von Bosnien-Herzegowina mehrere Personen, um über das Thema „Coloured revolutions as an instrument of geopolitical transformation“1 („Farbrevolutionen als ein Instrument geopolitischer Transformation“) auszutauschen. Es geht offenbar, um das Verständnis von Revolutionen wie der orangenen etc. als rein us-amerikanisches Instrument. Sicher werden solche Bewegungen auch von den Vereinigten Staaten aus machtpolitischen Interessen unterstützt. Aber sie zu reinen Instrumenten der USA zu erklären, degradiert mündige Bürger/innen zu reinen Marionetten. An dem Treffen nahmen vor allem serbische Nationalisten und offenbar Putin nahe stehende russische Nationalist/innen teil.
Mit dabei war der Herausgeber des deutschen Nazi-Monatsmagazins „Zuerst!“, Manuel Ochsenreiter. Darüber berichtet Ochsenreiter auch in der neuesten Ausgabe seines Magazins (06-2014). Der Burschenschafter Ochsenreiter ist seit März 2011 Chefredakteur des Magazins „Zuerst!“ und sympathisiert offen mit dem Assad-Regime, Anhänger/innen von Saddam Hussein, Hamas und der Hisbollah, zu der er über gute Kontakte verfügt.
Nach einem Bericht soll auch der Botschafter von Venezuela in Belgrad, Dia Nader de al-Andari, an dem Treffen teilgenommen haben.
Offenbar soll hier hier im Schatten des Konflikts in der Ukraine die neue antiimperialistische Querfront aufgebaut werden.