Kristina Schröder jetzt Patin bei „Achse des Guten“

Kristina Schröder AchGut-Patin
Doktor (1) Kristina Köhler, Jahrgang 1973, aus Wiesbaden wurde 2002 über die Landesliste der CDU Hessen in den Deutschen Bundestag gewählt und war seit 2009 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der Bundesregierung.
Schröder ist innerhalb der CDU eher zum marginalisierten rechten Parteiflügel zu rechnen. So verteidigte sie 2006 Roland Kochs rassistische Kampagne gegen die doppelte Staatbürgerschaft in einem Interview mit folgenden Worten:

„Viele hatten damals den Eindruck: Da kann ich gegen Ausländer unterschreiben. Das mag sein, dass der eine oder andere so gedacht hat. Ich habe damals auch Unterschriften gesammelt, und mir hat das keiner gesagt. Ich hätte ihm auch widersprochen. Ich habe aber kein Problem damit, wenn es uns als Volkspartei gelingt, diejenigen, die eine rechtskonservative Ausrichtung haben, zur Mitte hin zu integrieren, sodass sie nicht zu den Republikanern abdriften. Die SPD hat bei dieser Aufgabe am linken Rand leider ziemlich versagt.“

Sie soll außerdem aktives Mitglied der „Selbstständigen Evangelischen Landeskirche“ (SELK) sein, eine Rechts-Abspaltung der lutherischen Landeskirchen, der u.a. die Zugeständnisse an Homosexuelle zu weit gingen.
Neuerdings ist Schröder auch Patin des Blogs „Achse des Guten“, wie sie selbst stolz auf ihrer Facebook-Präsenz am 6. Januar 2015 verkündete:

„Ich bin heute Patin der ‘Achse des Guten’ geworden und unterstütze den Blog damit ideell und finanziell. Nicht, weil ich jede einzelne der auf Achgut.com publizierten Positionen inhaltlich teile. Sondern weil ich finde, daß Deutschland dringend diesen freigeistigen, selbstbewußten und eigensinnigen Blog abseits des Mainstreams braucht!“

Das pro-westliche, antilinke und antimuslimische Blogprojekt „Achse des Guten“ (Achgut) wird u.a. von Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner und Michael Miersch betrieben. Es entstand in Reaktion auf einen virulenten Antiamerikanismus.
Enthalten einige auf dem Blog zu findende Texte eine polemische, aber in der Sache durchaus richtige Kritik, z.B. an linken Antiamerikanismus, so sind andere Texte einfach nur vulgär antikommunistisch oder rassistisch. So hatte z.B. Akif Pirinçci, „Sarrazin auf Speed“
(FAZ), hier mit seinem Text „Das Schlachten hat begonnen“ sein coming out als Rassist.
Der Blog verteidigte auch bereits den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders und – natürlich – auch Thilo Sarrazin.
Die AutorInnenschaft setzt sich zusammen aus CDU-Rechtsaußen wie Vera Lengsfeld, katholischen Reaktionären wie Matthias Matussek, sowie diversen Ex-Linken und Marktradikalen. Da passt Kristina Schröder hervorragend dazu, wenn auch vorerst nur als Patin.

(1) Ihr Doktorvater war übrigens der berüchtigte Antiantifa-Professor Hans-Helmuth Knütter.