Archiv für Februar 2016

Buchkritik: „Brief an die Heuchler. Und wie sie den Rassisten in die Hände spielen“ von Charb

Buchkritik: „Brief an die Heuchler. Und wie sie den Rassisten in die Hände spielen“ von Charb

Der französische „Charlie Hebdo“-Mitarbeiter ‚Charb‘ hat kurz vor seiner Ermordung durch Islamisten im Januar 2015 ein Manuskript fertig gestellt, was nach seinem Tod unter dem Titel „Brief an die Heuchler. Und wie sie den Rassisten in die Hände spielen“ auch auf Deutsch erschien.
Bei der Lektüre der deutschen Ausgabe ist es wichtig, sich zu verdeutlichen das der Autor Bezug nimmt auf französische Diskurse und Debatten. Die in Frankreich starke Tradition des Laizismus existiert in Deutschland einfach nicht.
Der Text verwendet zwar vor allem den Begriff „Islamophobie“, problematisiert ihn aber auch. Er wurde u.a. von der iranischen Theokratie ials Kampfbegriff gegen seine Kritiker*innen verwendet.

In dem scharfen Text, der stellenweise eine Polemik ist, plädiert der Autor für eine offensive Religionskritik. Denn Religion, so Charb, ist ein anstrengendes Überwachungssytem:

„Gott ist eine Superüberwachungskamera, gegen die aber niemand ernsthaft protestiert.“

(Seite 22)
Er betont: „Glaube bedeutet sich unterwerfen“.
Dabei sind die Auslegungen religiöser Schriften und nicht diese für sich problematisch:

„Kurz gesagt, das Problem sind weder Koran noch Bibel – beide Bücher sind einschläfernde, unzusammenhängende und schlecht geschriebene Romane – sondern der Gläubige, der Koran und Bibel wie eine Montageanleitung für ein Ikea-Regal liest.“

(Seite 24)

Charb besteht auf seinem Recht blasphemisch zu sein. Dafür wurden er und sein Karikatur-Magazin „sowohl von katholischen als auch muslimischen Faschisten“ bedroht.
Besonders wurmt ihn, dass in Bezug auf Muslime die Kritik an konservativen und fundamentalistischen Glaubens-Praxen von deren VertreterInnen mit dem Vorwurf der religiösen Diskriminierung abgewehrt werden. Er aber besteht darauf, dass Religionskritik kein Rassismus ist, auch wenn einige Muslime und Antirassist*innen das gerne so darstellen. Anfeindungen gegen Muslime seien dagegen keine religiöse, sondern eine rassistische Diskriminierung.
Die starke Bezugnahme auf Religion würde andere Diskriminierungsformen verschwinden lasse, beispielsweise die nach Wohnort. Diese Diskriminierung trifft sowohl die muslimischen als auch nichtmuslimischen Bewohner*innen der Banlieus.

Er betont, dass die Mohammedkarikaturen nicht Ursache, auch nicht Anlass, sondern Mittel zum Zweck, für muslismische FundamentalistInnen waren. Endlich konnten diese sich als VertreterInnen aller Muslime aufführen. Doch wer da als VertreterIn der muslimischen Gemeinschaft auftrat, war kaum legitimiert. Charb schreibt von einem Alleinvetreterungsanspruch einer „handvoll Idioten“. Die IslamistInnen seien nicht so zahlreich, aber lautstark:

„Zahlenmäßig bilden die radikalsten Muslime eine Minderheit; diese Tatsache kompensieren sie aber durch eine verstärkte kämpferische Aktivität. Alle fallen darauf herein, muslimische Verbände wie Journalisten.“

(Seite 36)

In der Folge führten Vorwürfe und Drohungen dieser selbsternannten VertreterInnen schnell zu einer Selbstzensur. Denn um ihren Gott zu schützen, zerren die beleidigten Religiösen – er betont die Ironie hierbei – ihre Gegner*innen vor weltliche Gerichte. Das erscheint Charb zu Recht unlogisch, denn Gott könne sich ja wohl selber wehren, „dieser breitschultrige Typ“.
Bei den Prozessen gegen „Charlie Hebdo“ wurden viele Karikaturen bewusst fehlinterpretiert, es habe sich keinesfalls um Missverständnisse gehandelt. Ziel sei es gewesen ein blasphemisches Blatt mundtot zu machen.

Auch Versuche muslismischer FunktionärInnen in Konkurrenz zum Antisemitismus zu gehen, erteilt der Autor eine Absage:

„Nein, Islamophobie ist kein neuer Antisemitismus. Einen neuen Antisemitismus gibt es nicht, sondern nur diesen alten abscheulichen und unausrottbaren Rassismus. […] Im heutigen Frankreich richtet sich der gewalttätigste Rassismus gegen die verschiedenen Gruppen der Roma. Muss man deshalb von »Romaphobie« sprechen? Das ist lächerlich. Es gibt einen Rassismus, der sich gegen Roma richtet.“

(Seite 82/83)

Vorwürfe macht der Autor auch den Medien und der Politik in Frankreich. Diese würden Muslime in Frankreich in erster Linie über ihre Religion darstellen und definieren und nicht zuallererst als französische Staatsbürger*innen. Dies geschehe sogar rückwirkend. Personen muslimischen Glaubens, die im Ersten Weltkrieg für Frankreich starben, würden heute als Muslime nachträglich geehrt werden. Dabei ist unklar, ob diese sich selbst in erster Linie als solche verstanden hätten und ob die durch koloniale Strukturen in den Militärdienst gepressten Personen für Frankreich starben darf ebenfalls mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Muslim zu sein, sei nicht durch die Herkunft bedingt, sondern eine Entscheidung.

Der Text ist wütend, scharf und schön geschrieben. Bei manchem mag man dem Autor widersprechen. So scheint er zu übersehen dass der antimuslimische Rassismus spezifische Formen entwickelt hat und nicht einfach nur der übliche Rassismus ist. Zum Beispiel ProtagonistInnen wie Anders Breivik haben in Bezug auf den Islam eine eigene Verschwörungsideologie entwickelt.
Trotzdem hat der Autor in vielen Dingen Recht. Deswegen ist diese wütende Streitschrift sehr lesenswert.

* Charb: Brief an die Heuchler. Und wie sie den Rassisten in die Hände spielen, aus dem Französischen von Werner Damson, Tropen Verlag, 2015.

Kinder-Spiegel über den Islam: gut gemeint ist noch lange nicht gut

Der Kinder-Spiegel, ein für ein junges Publikum herausgegeber Ableger des Spiegel-Magazins, im Januar 2016 hat sich dem Thema „Der Islam“ gewidmet. Herausgekommen ist ein Beispiel, dass gut gemeint nicht gut sein muss. Die Autor*innen wollten offenbar ‚den Islam‘ als besonders friedlich und tolerant darstellen. Das führte dazu dass die Autor*innen jegliche Kritik an konservativen oder islamistischen Auslegungen unterließen bzw. diese verniedlichten. Auf dem Titelbild ist dann auch gleich eine Zehn- bis Zwölfjährige mit Kopftuch abgebildet, was streng jegliches Haar und den Hals bedeckt.
Kinder-Spiegel Der Islam
Das ist hochproblematisch, da in diesem Alter wohl eine Beeinflussung durch die Umwelt und nicht eine mündige, individuelle Entscheidung zum Kopftuchtragen führt. Selbst unter konservativen Muslimen sind Kinderkopftücher nicht unumstritten.
Mit der titelbildlichen Darstellung des Islams durch ein Mädchen mit Kopftuch haben die Macher*innen des Magazins liberalen Muslimen einen Bärendienst erwiesen. Denn die vermittelte Botschaft lautet: So sehen Muslimas aus. Die Mehrheit der muslimischen Mädchen in diesem Alter dürfte in Deutschland kein Kopftuch tragen.
Auch im Heftinnern setzt sich der fragwürdige Kurs fest, sehr konservative-orthodoxe Auslegungen des Islams unkritisch darzustellen oder zu rechtfertigen. So heißt es im Abschnitt „FRAUEN IM ISLAM“ zum Thema Kleidung, dass der Koran verlangt, „dass muslimische Frauen sich mit Anstand kleiden müssen“, und ergänzt: „Damit ist klar: sie sollen nicht angebaggert werden.“
Damit wird von dem Autor versucht eine religiöse, also irrationale, Anweisung auf eine rationale Basis zu stellen. Die ist aber im Grunde sexistisch, weil sie die Frauen* verantwortlich macht. Wenn diese nämlich sich entsprechend kleiden, dann werden sie nicht „angebaggert“, womit wohl diverse Formen sexistischen Verhaltens gemeint sind. Im Umkehrschluss führt das ja zu der Aussage, dass nicht nach der religiösen Vorschrift eingekleidete Frauen* selber Schuld sind, wenn sie „angebaggert“ werden. Ursache ist damit nicht etwa der Sexismus der Männer, sondern – mal wieder – das Verhalten der Frauen.
Damit rangiert dieser Artikel im Grunde in einer Reihe mit Richtersprüchen, die die Schuld bei den Miniröcken von Frauen sehen, wenn Minirock-Trägerinnen Opfer von sexualisierten Übergriffen wurden.
Wohlgemerkt, der Artikel scheint offenbar nicht von einem Muslim zu sein. Jedenfalls hat der Verfasser einen biodeutschen Namen. Natürlich kann er trotzdem noch zu der kleinen Gruppe der KonvertitInnen gehören.

Buchkritik: „Cash“ von Christian Riesslegger

Die Shadowrun-Reihe ist eine nette Mischung aus Science Fiction und Fantasy. Die Story ist nur selten wirklich überraschend, sie folgt fast immer dem Stil eines üblichen Fantasy-Romans bzw. RPGs. Eine Crew von Helden und Heldinnen, manchmal auch von sympathischen Schurken, begibt sich auf eine Reise bzw. Quest und muss eine Aufgabe erledigen. Bis zum zumeist glücklichen Ende gibt es noch einige Wendungen und Erlebnisse.
Das Spannende an Shadowrun ist der alternative Weltentwurf. Er weist kontrafaktische und fantastische Elemente auf, also ist zum einen die Weltgeschichte anders abgelaufen und zum anderen besiedeln Fantasiewesen diese Welt. Insgesamt ist die Welt von Shadowrun auch eine ziemliche Dystopie. Konzerne und ihre Truppen haben unverhohlen die Macht inne, das staatliche Gewaltmonopol ging an sie und andere Gruppen (z.B. Gangs) verloren und die Reichen leben in streng abgesicherten Enklaven. Gleichzeitig ist die sechste Welt angebrochen und die Magie ist wieder erwacht. Ein Teil der Menschen wurde zu ‚Metamenschen‘, die sich aus so unterschiedlichen Spezies wie Orks, Trolle, Zwerge und Elfen zusammensetzen. Doch auch die normalen Menschen („Norms“) sind nicht immer so normal, sie sind mit Implantaten etc. versehen, die ihnen übermenschliche Fähigkeiten verleihen. Ein Teil der Menschen hat auch eine Buchse, womit sie in die Matrix, ein virtuelles Netzwerk, gelangen können. Die Matrix nimmt in den Shadowrun-Büchern eine wichtige Rolle ein. Hier werden Informationen gehandelt und Raubzüge unternommen. Die Ausführenden sind so genannte Shadowrunner, bezahlte Diebe im Auftrag eines Hintermannes.
Die meisten Shadowrun-Romane spielen in den 2060er Jahren. Ein Teil der Reihe ist in Mitteleuropa angesiedelt, woraus die Serie ihren Reiz für hiesige Leser*innen bezieht. So hat sich Deutschland ziemlich verändert. In Westfalen hat z.B. die katholische Kirche eine Art Gottesstaat errichtet, im Schwarzwald existiert ein Trollkönigreich. Auch weltweit hat sich einiges geändert. In Paraguay existiert wie vor Jahrhunderten bereits einmal wieder ein Jesuitenstaat, im Vorderen Orient herrscht die „Liga von Damaskus“ und Mexiko heißt jetzt Atzlan.
Der durch seine Konzerne ist Japan der einflussreichste Staat in der Welt, weswegen die wichtigste Währung auch der Nyuen („New Yen“) ist.
Auch sonst hat sich einiges geändert. Es gibt Wegwerfkleidung aus Papier und Lupinen haben Soja als Grundnahrungsmittel ersetzt. So gibt es Lupinen-Burger, -Cola oder -Kaffee.

„Cash“ von Christian Riesslegger spielt in Österreich, ist aber auf zwei Zeitebenen angesiedelt: 2032/33 und 2063.
Riesslegger: Cash
2032/33
Im Jahr 2032 ist Österreich das Kaiserreich Donau unter dem Neokaiser Leopold von Habsburg. Österreich steht kurz vor der Invasion der „Allianz für Allah“, einer islamistischen Armee, die vom Balkan her nach Zentraleuropa vordringt. Sicher hat sich der Autor hier vom Vormarsch des „Islamischen Staat“ inspirieren lassen.
Unter dem Druck der Invasion schließen sich Ungarn, Tschechien und die Slowakei dem Kaiserreich Donau an. Auch Polen unterstützt den Kampf gegen die Allianz.
Der Angriff der Islamisten bündelt den Rassismus der ÖsterreicherInnen zu einem Genozid an muslimischen Flüchtlingen und einer Gruppe, die in dem Buch auch für das Jahr 2032 als „türkische Gastarbeiter“ bezeichnet werden.

Dieses Szenario scheint an die Belagerung von Wien durch die Türken 1683 angelehnt zu sein. Damals wurde Wien durch ein polnisches Heer entsetzt. So heißt es an einer Stelle:

„»Lang, lang ist’s her, da sind sie schon einmal gekommen, um den Österreichern den Arsch zu retten und die Kastanien aus dem Feuer zu holen«, murmelte der Novotny, als im Trid die langen Kolonnen der polnischen Armee zu sehen sind mit ihren komisch eckigen Schirmmützen.“

(Seite 363)

In dieser Zeitebene des Romans wird ein Zauberer namens Kajatan Schiefer von einem Geheimdienstmitarbeiter namens Nowotny engagiert. Das Duo versucht immer wieder den allmächtigen Konzernen, Verrätern und dem Feind durch trickreiche Operationen etwas entgegen zu setzen.

2063
Im Jahr 2063 hat sich die Lage dagegen wieder beruhigt, trotzdem ist Mitteleuropa ein ziemlicher Flickenteppich. Es gibt dutzende neuer Staaten und Entitäten innerhalb von Staaten, etwa wie die „Vereinigten Arabischen Emirate von Kreuzberg“ in Deutschland bzw. der „Allianz Deutscher Länder“.
Auch Österreich hat sich verändert. Salzburg ist ein Kirchenstaat unter der Fuchtel des Erzbischof. Große Teile Kärntens sind im Jahr 2063 durch die Kriegsereignisse von 2033 unbewohnbar geworden. Die überlebenden BewohnerInnen wurden umgesiedelt. Die „Freiheitliche Nationale Front“ (FNF) hat ihre StammwählerInnen aus Kärnten in Neu-Siedlungen wie Neu-Villach oder Neu-Klagenfurt untergebracht. Neu-Klagenfurt ist ein Ortsteil von Leoben. Hier leben nur ‚Norms‘ und Österreicher, aber keine Metamenschen oder Ausländer. Ansonsten regiert in Neu-Klagenfurt „der Wischmob, das Viertel ist eine kleinbürgerliche Idylle in Plattenbauweise, in der Luft hängt allenthalben der Mief nach Anstand, Bohnerwachs und Spießigkeit.“ (Seite 139)

Auf Parteienebene stehen sich zwei Blöcke gegenüber.
Die „Partei für das Erbe Österreichs“ (PEÖ), in der sich die „Freiheitliche Nationale Front“ (FNF), die Christlich-Sozialen und die Grünen organisiert haben. Die FNF ist erkennbar an die FPÖ angelehnt, schon ihr Name ist eine Verschmelzung von FPÖ und dem „Front National“.
Auf der anderen Seite sind die total korrumpierten Sozialdemokraten und ihr Schlägertrupp „Radikaldemokratischer Schutzbund“. Unterstützt werden sie von der mafiösen Gewerkschaft „Union der Gewerken“.

In dieser Zeitebene wird ein Orkmädchen und Rattenschamanin namens Peperoni für ihren ersten Shadowrun engagiert.

Reaktionäre Untertöne
Eigentlich ist „Cash“ eine ganz gute Shadowrun-Kost. Doch immer wieder auftauchende reaktionäre Untertöne drohen die Suppe zu versalzen. Stellenweise lesen sich einige Abschnitte, als hätte Henryk M. Broder sie verfasst.
Der Autor lässt darin seinen Abneigungen gegen ‚Gutmenschen‘, Pazifisten und Feministinnen ganz offensichtlich freien Lauf. So heißt es an einer Stelle beispielsweise, „dass die Allianz für Allah nicht zwecks einer netten Multikulti-Party nach Österreich gekommen ist, sondern um sie umzubringen“ (Seite 243)
Oder über eine Grünen-Funktionärin, im Buch als „Grünen-Schnepfe“ bezeichnet, heißt es verächtlich:

„Aber da sie in ihrer Jugendzeit ihren BH verbrannt hat, anstatt ihn anzuziehen, kann von ’stolz geschwellt‘ keine Rede sein. Stattdessen hängt da ein waberndes, unförmiges Etwas knapp unterhalb des Mikrofon herum, als die Frau Slamik mit pathetischer Stimme als ersten Schritt zur Deeskalation Vertrauen schaffende Maßnahmen fordert […]“

(Seite 331)
Auch über Gendern wird sich lustig gemacht:

„Thomas Angerer, Hauptmensch der Reserve, sein Dienstrang ganz geschlechtsneutral und gleichberechtigt, weil in solch aufgeklärten Zeiten soll ja das empfindsame Seelenleben unserer emanzipierten Powerfrauen nicht durch irgendeine linguistische Diskriminierung grausamen Höllenqualen ausgesetzt werden.“

(Seite 436)
Die Feministinnen und Pazifisten werden als naive Gutmenschen karikiert:

„[…] da kapieren selbst die dümmsten Anhängerinnen des FrauenFrieden-Policlubs, dass es bei Faak am See schlecht steht und nehmen die Beine in die Hand. Oh, da ist es urplötzlich aus mit dem Streben nach dem integrativen Zusammenleben Kulturen, oh, da wollen sie nichts mehr wissen von den rosaroten Wolken aus Harmonie und Toleranz, von denen sie eben noch geträumt haben.“

(Seite 442)
Hier hat sich ganz offensichtlich jemand mit antifeministischer Einstellung seinen Frust von der Seele geschrieben.

Fazit: unangenehmer Beigeschmack
Ohne diese reaktionären Untertöne wäre dieser Teil der Shadowrun-Romanreihe eine nicht zu anspruchsvolle, aber unterhaltsame Lektüre. Das Orkmädchen Peperoni ist sympathisch gezeichnet und einige Ideen in der Geschichte sind kreativ. Das österreichische Lokalkolorit in den Dialogen und der indirekten Sprache macht die Geschichte authentisch.
Trotzdem, auch für Fans der Reihe: Lieber ausleihen als kaufen.

Spiegel Online realsatirisch

„Drei junge Palästinenser füllen nachts an einer Tankstelle mehrere Glasflaschen mit Dieseltreibstoff, verstopfen sie mit brennenden Stofffetzen und werfen die Brandsätze gegen die Eingangstür des jüdischen Gotteshauses in Wuppertal. Handelt es sich dabei um Antisemitismus?“

SpOn-Realsatire

Na, das erinnert ja an ein altes Titanic-Cover:
War Hitler Antisemit?
Aber hey, vielleicht war das ja alles nur etwas übertriebene ‚Israel-Kritik‘, so ähnlich wie die linke Bombe im jüdischen Gemeindehaus?