Polizeipräsidium Aalen betreibt Täter-Opfer-Umkehr und verharmlost rechte Taten

Ein Bekannter machte unlängst auf zwei skandalöse Abschnitte in der „Jahresstatistik 2016“ des Polizeipräsidium Aalen aufmerksam.
Polizei Aalen Statistik

An einer Stelle wird massiv Verständnis für rassistisch motivierte Straftaten gegen Flüchtlinge geäußert:

„Hierbei ist den aktuellen Feststellungen zufolge zu berücksichtigen, dass die Begehung fremdenfeindlicher Straftaten nicht ausschließlich auf ideologische Wurzeln zurückzuführen ist, sondern auch eine persönliche Betroffenheit, beispielsweise durch den Bezug der in Wohnortnähe aufgestellten Asylbewerberunterkünfte und somit die Ankunft der Asylbewerber im näheren Umfeld, zurückzuführen sein kann.“

(Polizeipräsidium Aalen: Jahresstatistik 2016, Seite 36)

An anderer Stelle wird ein ganz ganz offensichtlich rechter Angriff auf eine Moschee massiv verharmlost:

„Sachverhalt: Farbschmierereien an der DITIB Moschee in Schwäbisch Gmünd In der Nacht zum 25.01.2016 wurden durch bisher unbekannte Täter das Minarett der DITIB -Moschee in Schwäbisch Gmünd, ein in der Nachbarschaft der Moschee abgestellter Klein-Lkw sowie weitere Nachbargebäude mit schwarzer Farbe besprüht. Die Täter sprühten zusammengefasst die Worte „Fuck Islam“, mehrmals „ACAB“, mehrere Hakenkreuze, SS-Runen auf. Die Straftat bewirkte ein größeres Medien- und Öffentlichkeitsinteresse. Auf Grund der verschiedenen Tatorte und den verwendeten Zeichen mit verschiedenen Zielrichtungen ist eher davon auszugehen, dass es sich hierbei um Taten von Jugendlichen handelt, welche sich möglicherweise auf dem Heimweg befanden, weshalb eine politische Motivation eher zu verneinen ist.“

(Polizeipräsidium Aalen: Jahresstatistik 2016, Seite 37-38)

Da wundert es kaum, dass viele Straftaten in die Statistik nicht einfließen oder Betroffene sich über eine fehlende Strafverfolgung empören.


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